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22 - 25 Okt 2022
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Mannheim

Aggressives Verhalten bei Kindern – Wie kann (Ergo-) Therapie helfen?

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Aggressives Verhalten bei Kindern – Wie kann (Ergo-) Therapie helfen?

Eine aggressive Verhaltensstörung tritt bereits im Vorschulalter/Kindergarten auf und ist gekennzeichnet durch oppositionelles Verhalten mit Nichtbeachtung von Grenzen und Regeln und Wutausbrüchen. Im Grundschulalter zeigt sich die Störung als aggressives Verhalten gegenüber Gleichaltrigen, während im Jugendalter soziale Verhaltensstörungen mit Diebstahl und Schuleschwänzen überwiegen. Deutlich besteht eine Beziehung zwischen Erziehungsverhalten der Eltern und aggressivem Verhalten der Kinder. Inkonsequenter Umgang mit Regeln, mangelnde Kontrolle der Regeleinhaltung, Duldung aggressiven Verhaltens und aggressives Modellverhalten in Konfliktsituationen dominieren oft den Erziehungsalltag. 

In der Therapie von aggressiven Verhaltensstörungen sind spezifische ergotherapeutische Angebote ein immer wichtigerer Teil des kinder-und jugendpsychiatrischen Gesamtkonzeptes. Nach genauer Diagnostik und Verhaltensbeobachtung werden gemeinsam mit den Eltern Gründe für das Verhalten gesucht und Möglichkeiten zur Veränderung erarbeitet.

Inhalte sind u.a.

  • Klassifikation und Differenzierung von externalen Störungen (DSM-IV /ICD-10)
  • Theoretische Aspekte von aggressivem und dissozialem Verhalten
  • Diagnostische Verfahren und Verhaltensanalysen (EAS,BAV etc.)
  • Grundlegende Interventionsaspekte zur effizienten Durchführung von Maßnahmen (operante Verfahren, Rollenspiel, kognitive Strategien etc.)
  • Therapie- und Präventionsmaßnahmen
  • Präventionsprogramme für expansives Problemverhalten (PEP)
  • Training mit aggressiven Kindern von Petermann und Petermann
  • Vermittlung kind- und elternzentrierter Maßnahmen

 

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